Achsvermessung

Verbessertes Fahrverhalten und mehr Sicherheit

Der Kontakt mit Schlaglöchern und Bordsteinkanten kann die Fahrwerksgeometrie eines Autos spürbar beeinflussen. Schon eine geringfügige Verstellung der Achse und am Fahrwerkskomplex hat asymmetrische Verschleißerscheinungen zur Folge. Der ungleichmäßige Reifenabrieb erhöht den Rollwiderstand, beeinträchtigt das Fahrverhalten und damit auch die Fahrsicherheit. Nicht selten bleibt dies für den Fahrer in der Anfangsphase noch unbemerkt. Deshalb empfiehlt es sich, regelmäßig eine Achsvermessung vornehmen zu lassen – im Idealfall mit jedem Reifenwechsel, spätestens jedoch alle 24 Monate. Auch kleine Abweichungen werden so frühzeitig erkannt und können behoben werden.

Wann sollte eine Achsvermessung durchgeführt werden?

Ein erstes Anzeichen für die Notwendigkeit einer Achsvermessung sind einseitig abgefahrene Reifen. Meistens lassen sich schon auf den ersten Blick unterschiedliche Tiefen im Profil erkennen. Ein weiterer Hinweis ist, wenn das Auto während der Fahrt die Spur nicht hält und wie von selbst leicht nach links oder rechts steuert, sodass die Fahrtrichtung korrigiert werden muss. Dann sollten dringend eine Achsvermessung und korrigierende Einstellungen vorgenommen werden. Häufig deuten auch polternde Geräusche und/oder ein „schwammiges“ Lenkverhalten auf einen Defekt in der Radaufhängung hin. Sicherheitsexperten empfehlen, das Fahrwerk und die Achsen nach jedem noch so kleinen Zusammenstoß überprüfen zu lassen. Gebrauchtwagen sollten sogar direkt nach dem Kauf dahingehend kontrolliert werden.

Denken Sie immer daran: Eine korrekte Einstellung ist wichtig, um:

  • die beste Straßenlage zu gewährleisten.
  • ihre Reifen vor einer unregelmäßigen und/oder schnellen Abnutzung zu schützen.
  • Kraftstoff zu sparen.